Archiv der Kategorie: Fahrberichte

So langsam wird das mit der Infrastruktur

Als vor rund zwei Jahren eine Schnellladesäule auf dem Parkplatz vor unserem Stammsupermarkt errichtet wurde und ich die ersten E-Autos dort laden sah, wurde ich mit dem E-Virus infiziert. Wenige Wochen später gehörte ich schon der Gemeinde der E-Mobilisten an. Anfänglich lud ich sehr oft an “meinem” Triplecharger am Supermarkt. Nicht nur, wenn ich einkaufen war.

Ladesäule bei den Stadtwerken Norderstedt
Ladesäule bei den Stadtwerken Norderstedt

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Zoe Q210 – 210 km nur im Labor möglich?

Nach einigen theoretischen Gedankenspielen in den vergangenen Beiträgen gibt es jetzt mal wieder etwas praktisches zu berichten. Ich war im Juni zur Inspektion und laut Service-Team wurde auch das BMS-Update (Batteriemanagementsystem) durchgeführt, das einen Fehler beheben und unter anderem mehr Kapazität zur Verfügung stellen soll. Also dachte ich mir, schaue ich doch mal, was ich aus meinem 3,5 Jahre alten Akku nach 55000 km mit vormaliger Kapazität von 83 Prozent noch so – oder vielmehr wieder herausholen kann.

Bordcomputer
Bordcomputer

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Destination Charging – so muss es sein

Eines der meistgenannten Argumente gegen die Elektromobilität ist die fehlende Lademöglichkeit am Wohnort. “Ich wohne im 5. Stock und kann zuhause nicht laden”, habe ich schon öfter gehört. Ich persönlich habe eine Lademöglichkeit in der heimischen Einfahrt in Form einer handelsüblichen Haushaltssteckdose. Allerdings nutze ich diese nur in seltensten Fällen. In aller Regel lade ich am Schnelllader beim Supermarkt um die Ecke. Aber jetzt hat sich eine noch wesentlich komfortablere Möglichkeit ergeben.

Ladesäule am Erlebnisbad Arriba in Norderstedt

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Das Warten hat ein Ende – Ich bin jetzt E-Mobil

Zwei Wochen musste ich warten seit der Unterzeichnung des Kaufvertrags für meinen neuen E-Mobilisten, bis ich ihn endlich in Besitz nehmen konnte. TÜV, Inspektion, neue Vorderreifen, Spur neu eingestellt und neue Rücksitzbank waren abgehandelt, also ging es am frühen Morgen zur Zulassungsstelle. Runde 250 Elektroautos gibt es im Kreis Pinneberg, meines ist also nicht das Erste. Allerdings war meine Zulassung die E-Kennzeichen-Premiere der jungen Dame am Schalter. “Müssen die Bankdaten mit angegeben werden? Steuern kostet er ja nicht!” – “Doch müssen sie. Nach zehn Jahren ist die Steuerbefreiung zuende.”

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