Die versteckte Kostenersparnis beim E-Auto

Wer beim Elektroauto nur auf den Kaufpreis schaut, der macht die Rechnung ohne die Folgerechnungen. Denn die fallen beim strombetriebenen Automobil häufig deutlich geringer aus, als bei seinen fossil angetriebenen Artgenossen. Sei es die Steuerbefreiung, die kostengünstigen weil schlanken Inspektionen oder die günstige Versorgung mit Fahrstrom.

Für unsere Verhältnisse waren wir in diesem Sommer mit dem Zoe sehr häufig auf große Tour gegangen. Nun haben wir die Rechnung dafür bekommen – und waren sehr angenehm überrascht. Denn auf der Quartalsabrechung unserer Naturstrom-Ladekarte waren alle Ladevorgänge unserer Touren aufgelistet. Wir haben mit der Karte pro Lademinute 15 Cent gezahlt (Naturstrom hat die Tarife inzwischen zu unseren Ungunsten angepasst – wir nutzen jetzt eine noch günstigere Karte).

Für Touren von Quickborn bei Hamburg aus nach St. Peter Ording, ins Siegerland und an den Bodensee sind insgesamt rund 3000 km zusammen gekommen. Mit einem Verbrenner wären hier Spritkosten in Höhe von 250-300 Euro angefallen. Nicht aber so mit dem Elektroauto. Gerade einmal 73 Euro hat Naturstrom für die insgesamt 15 Ladevorgänge abgerufen. Das macht 2,43 Euro pro 100 km oder auf aktuelle Spritpreise heruntergebrochen 1,75 Liter auf 100 km.

Da wir bei unserem Supermarkt einen kostenlosen Schnelllader haben, haben wir für die bisher elektrisch zurückgelegten 35.000 km kaum mehr als 250 Euro gezahlt. Auf diese Weise kann eine Antriebsbatterie ihren vermeintlich hohen Anschaffungspreis resp. die Mietkosten über ein Autoleben durchaus wieder hereinholen.

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