Dille Zwo – ich war dabei

Das hatte ich nicht bedacht, als ich den Mietvertrag für meinen 24kWh-Akku im Renault Zoe unterschrieben hatte. Ich komme mit der mir bslang gewohnten Kilometerleistung nicht hin. Das liegt nicht etwa daran, dass ich tagelange Irrfahrten auf der Suche nach einer Lademöglichkeit absolvieren muss, wo ich früher die Tankstelle um die Ecke hatte. Vielmehr sind es meine zahlreichen Exkursionen zu den verschiedensten Events. Ausflug in den Wildpark, Trip ans Meer. Natürlich nehmen wir für die Tour den Zoe und nicht das Cabroilet. Auch im Sommer.

20160827_114525_1472373031461
Na, welcher ist wohl meiner?

Einige Kilometer verbrate ich auch auf den Touren zu den verschiedenen E-Mobilisten-Treffen hier im Norden. So war ich jüngst in Bruchhausen-Vilsen. Das liegt südlich von Bremen. Dort hatte Roland Klose (Zukunft fährt elektrisch) in den Gasthof Dillertal eingeladen. Und viele waren seinem Ruf gefolgt. Neben spannenden Vorträgen gab es auch wieder jede Menge zu sehen und zu hören. Zu sehen in Form von verschiedensten Elektro-Autos, teils von der Stange und teils kreativen Umbauten. Zu hören, gab es hingegen nur etwas von den Fahrern der Leiseroller.

20160827_115216_1472373030913
Selbstbau: Ein E-Oldtimer

Denn E-Mobilisten sind sehr kommunikative Menschen. Man kann sich aber auch stundenlang über das Thema unterhalten, ohne je ein Ende zu finden. So facettenreich stellt sich die Mobilität der Zukunft dar. Denn keiner weiß, wo sie genau hinführen wird. Aber jeder, der sich für ein solches Fahrzeug entschieden hat, hat dies nicht aus einem Bauchgefühl heraus getan, sondern mit einem meist weitreichenden Gedankenspektrum. Die Vorstellung, wie es zukünftig weitergehen könnte mit der E-Mobilität, kommt von selbst, wenn man seine ersten Erfahrungen gesammelt hat und Verbesserungspotentiale sieht.

20160827_115047_1472373031270
Die Zapfsäule der Zukunft

Für mich sind solche Treffen sehr wichtig, um den direkten Austausch mit anderen E-Mobilisten zu pflegen. Denn im Forum redet man sich schnell mal heiß und merkt dabei gar nicht, wie sehr man sich vielleicht in eine gedankliche Sackgasse manövriert hat. Im direkten Gedankenaustausch ist man durchaus offener für neue Ideen und Anreize und kann seine eigenen Vorstellungen auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls neu ausrichten.

Daher geht an dieser Stelle mein Dank an Roland und sein Team, die für uns einmal mehr diese Gelegenheit des Konvents organisiert haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.