Meine Ansprüche an Mobilität

Seit ich im führerscheinfähigen Alter bin, fahre ich Auto. Ich habe auch immer ein eigenes KFZ besessen. Anfangs waren das Budget-orientierte Kleinwagen mit überschaubarem Verbrauch. Später wurden die Fahrzeuge größer und schneller, wieder später gesellten sich auch Spaß und Sportlichkeit als Kriterien auf die Einkaufsliste.

Die Menschheit wäre nicht zum heutigen Entwickungsstadium gelangt, wenn es nicht in ihrer Natur läge, dieses Stadium stetig weiter zu verbessern. Und so geht es auch den meisten ihrer Individuen. So auch mir. Somit muss mein nächstes Gefährt mir auch immer wieder neue Reize bieten, um mein Interesse zu wecken.

Die Höchstgeschwindigkeit ist mir dabei relativ egal. Ich fahre schon lange nicht mehr jenseits der 200 auf der Autobahn. Ich habe für mich ein Tempo zwischen 130 und 140 als ideale Reisegeschwindigkeit gefunden und bin heute sogar zu einem Unterstützer der Initiative 130 auf deutschen Autobahnen geworden. Denn ich sehe als ein hohes Sicherheitsrisiko in unserem System die enormen Geschwindigkeitsunterschiede auf unseren Autobahnen. Fahren Sie mal im benachbarten Ausland, dort geht es wesentlich entspannter zu und die Staugefahr verringert sich so auch. Im Endeffekt kommen Sie so genauso schnell ans Ziel.

Worauf ich aber bei meinem täglichen Arbeitsweg von 35km pro Strecke größtenteils Überland wert lege, ist eine gute Beschleunigung. Denn ich überhole gerne und oft – natürlich nur, wenn das auch sicher ist. Aber ein hohes Drehmoment macht dieses Fahrprofil auch bedeutend sicherer.

Und damit habe ich auch schon zwei Kriterien angesprochen, die für den Wechsel zur E-Mobilität sprechen. Ein täglicher Kilometer-Verbrauch von 70km und der Anspruch auf ein hohes Beschleunigungsvermögen.

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