In Hamburg sagt man tschüss…

…und das auch schon mal zu Fahrzeugen, die Ladesäulen trotz eindeutiger Hinweisschilder zuparken. So haben wir es gestern in der Lagerstraße am Schanzenhof direkt vor der Ratsherren-Brauerei und Tim Mälzers Bullerei erlebt. Dieses Bild bot sich uns bei der Ankunft:

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Zugeparkte Ladesäule

Wir sind erstmal gemütlich zum TV-Koch essen gegangen. Denn Laden mussten wir zum Glück nicht. Als wir eine knappe Stunde später zurück kamen, hatten sich bereits uniformierte Staatsbedienstete der Situation angenommen. Wir fanden unter dem Scheibenwischer neben einem amtlichen Schreiben einen interessanten Flyer vor.

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Flyer für Falschparker an Ladesäulen

Wir kamen ins Gespräch mit dem noch anwesenden Ordnungshüter.  Die Flyer werden jetzt überall in Hamburg an Ladestationen-Blockierer verteilt.

Als der Falschparker in Person kurz darauf bei seinem Fahrzeug erschien, offenbarte sich, dass es nicht bei einem Strafzettel und Ermahnungen bleibt. Die Exekutiv-Verantwortlichen hatten schon zwei Abschleppwagen bestellt, die die Ladesäule wieder freiräumen sollten. Für ein Stornieren des Abschleppers war es nun zu spät. Auch Ausreden wie “ich habe das nicht gesehen” halfen da nichts mehr. Der Falschparker musste zumindest die Anfahrt des Abschleppers zahlen. Der zweite Falschparker wird sein Fahrzeug bei der Rückkehr nicht mehr vorfinden.

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Ladesäulen-Blockierer werden abgeschleppt.

Zugegebenermaßen waren wir sehr überrascht über die Konsequenz der Hamburger Polizei gegenüber der Ignoranz der Autofahrer. Aber wenn das zum Weg der Einführung der Elektromobilität gehört, dann muss dieser Weg wohl so beschritten werden. An dieser Stelle könnte ich mir noch eine bessere  Markierung dieser Ladestelle zum Beispiel per Parkflächenlackierung vorstellen. Bei meiner heimischen Ladesäule vor dem Getränkemarkt bei Famila in Quickborn hat das auch geholfen. Seitdem dort eine eindeutige Ausschilderung in Verbindung mit der Bodenmarkierung vorhanden ist, sind die Plätze immer frei.

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