Dille Zwo – ich war dabei

Das hatte ich nicht bedacht, als ich den Mietvertrag für meinen 24kWh-Akku im Renault Zoe unterschrieben hatte. Ich komme mit der mir bslang gewohnten Kilometerleistung nicht hin. Das liegt nicht etwa daran, dass ich tagelange Irrfahrten auf der Suche nach einer Lademöglichkeit absolvieren muss, wo ich früher die Tankstelle um die Ecke hatte. Vielmehr sind es meine zahlreichen Exkursionen zu den verschiedensten Events. Ausflug in den Wildpark, Trip ans Meer. Natürlich nehmen wir für die Tour den Zoe und nicht das Cabroilet. Auch im Sommer.

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Na, welcher ist wohl meiner?

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Teil 4 meiner Serie im Hamburger Abendblatt

Für den vierten Teil meiner E-Auto-Serie im Hamburger Abendblatt bin ich auf große Tour gegangen. Rund 1000 km quer durch die halbe Republik. Auch wenn ich etwas länger gebraucht habe als mit einem herkömmlichen Verbrenner, war die Tour sehr entspannt. Tempopilot an und rollen lassen. Alle ein bis anderthalb Stunden eine Pause von einer halben Stunde.

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Schneller, höher, weiter – Wieviel Akku braucht das Auto?

An eine Art der Fortbewegung dachte Pierre de Coubertin sicher nicht, als er die Olympischen Spiele der Neuzeit 1894 mit den Leitsatz citius, altius, fortius (schneller, höher, stärker – später im deutschen Gebrauch in schneller, höher, weiter abgewandelt) gründete. Doch treffen zumindest zwei dieser Attribute auf die Entwicklung der Elektromobilität durchaus zu. Nämlich mit dem E-Auto schneller weiter zu kommen.

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Teil 3 meiner Serie im Hamburger Abendblatt

Seit zwei Monaten bin ich nun stolzer und begeisterter E-Mobilist. Ich habe die erste Langstrecke absolviert, über die ich in Kürze hier berichten werde. Außerdem waren wir mit dem E-Auto im Urlaub. Ich bin noch nie auch nur annähernd in die Verlegenheit gekommen, liegenzubleiben. Und ich habe schon viele Reaktionen auf meine Zeitungsberichte zu meinen Erfahrungen mit der neuen Fortbewegungsmethode bekommen. So zum Beispiel auch zur Problematik der heimischen Lademöglichkeit. Ich habe in zwei Monaten nur einmal an der heimischen Steckdose geladen – und das nur zu Testzwecken. Zugegeben, ich habe einen 43kW-Triplelader beim Supermarkt um die Ecke und der ist auch noch umsonst.

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In Hamburg sagt man tschüss…

…und das auch schon mal zu Fahrzeugen, die Ladesäulen trotz eindeutiger Hinweisschilder zuparken. So haben wir es gestern in der Lagerstraße am Schanzenhof direkt vor der Ratsherren-Brauerei und Tim Mälzers Bullerei erlebt. Dieses Bild bot sich uns bei der Ankunft:

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Zugeparkte Ladesäule

Wir sind erstmal gemütlich zum TV-Koch essen gegangen. Denn Laden mussten wir zum Glück nicht. Als wir eine knappe Stunde später zurück kamen, hatten sich bereits uniformierte Staatsbedienstete der Situation angenommen. Wir fanden unter dem Scheibenwischer neben einem amtlichen Schreiben einen interessanten Flyer vor.

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Hamburg bleibt dem Diesel treu

Als ich am heutigen Samstag meine morgendliche Lektüre – das Hamburger Abendblatt – aufschlug wechselten sich bei mir sarkastisches Lachen und fassungsloses Kopfschütteln ab.  Schon auf Seite eins wurde das große Interview mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz angekündigt. Ich weiß nicht, ob der einleitende Satz mit vollem Bewusstsein all seiner hintergründigen Bedeutung vom Autor verfasst wurde. Denn dort war bedeutungsschwanger zu lesen: “Besitzer von Dieselautos können aufatmen.”

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HansE soll den Norden elektromobil machen

Wenn man mit einem neuartigen Konzept an die Öffentlichkeit geht, dann zieht das meist Reaktionen nach sich. So ist es mir mit meinen Berichten im Hamburger Abendblatt ergangen. Als Ottonormalverbraucher, der öffentlich über seine Erfahrungen mit der Elektro-Mobilität berichtet, wurde ich vom Projektteam E-Mobilität der HanseWerk AG zum Erfahrungsaustausch eingeladen.

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Teil 2 meiner Serie im Hamburger Abendblatt

Teil 2 meiner Serie im Hamburger Abendblatt wurde gedruckt. Dabei ist mit der klassische Laien-Fehler unterlaufen,  mich in den verschiedenen Einheiten für den elektrischen Strom zu verirren. So habe ich aus Kilowattstunden (kWh) Kilowatt pro Stunde (kW/h) als Einheit für die in einem Akku gespeicherte Energiemenge gemacht. Meine Einheit ähnelt zwar den Autofahrern bekannten km/h, gibt es aber gar nicht.

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6. Norddeutsches E-Community-Treffen in Zarpen

Kai Fischer, Vorreiter in Sachen regenerative Energien und E-Mobilität aus dem Kreis Pinneberg, und sein Organisatonsteam hatten gerufen und alle waren sie gekommen.  Über 100 elektrisch angetriebene Fahrzeuge standen auf der Meldeliste für das 6. Norddeutsche E-Community-Treffen in Zarpen bei Lübeck. Und die große Wiese, die zum Parkplatz umfunktioniert wurde, war ab 10 Uhr gut gefüllt. Erste Reihe für Renault Zoe, zweite Reihe für Tesla Model S und die dritte Reihe für alle anderen Fahrzeugtypen. In der vierten Reihe durften die parken, die noch nicht elektromobil unterwegs sind, sich aber ernsthaft für das Thema interessieren oder einfach nur neugierig waren.

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Am häufigsten vertreten in Zarpen: Renault Zoe

Zwei Schnellladepunkte waren eigens für die teils weit angereisten E-Mobilisten eingerichtet worden. Der weiteste von ihnen kam übrigens aus der Schweiz und erhielt für seinen Einsatz eine kleine Aufmerksamkeit. Genauso, wie das ungewöhnlichste Elektroauto, ein für teures Geld umgebauter Volkswagen Passat.

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Tanken 2.0

E-Mobilisten sind sehr kommunikative Menschen. Das durfte ich ja schon bei meinen ersten Ladestopps an der heimatnahen Ladesäule erfahren. Kein Ladestopp ohne Informationsaustausch.

Dass Fahrer von Elektro-Autos aber keine durchschnittlichen Verkehrsteilnehmer sind, durfte ich bei einem kürzlichen Ladestopp feststellen. Zunächst das Übliche, als ich mich an der Clever-Säule bei Famila in Quickborn neben einem Tesa Model S einstöpselte. Ich wurde von einem Passanten angesprochen. Dann kam der Tesla-Fahrer dazu. Als der Passant sich verabschiedete, unterhielten wir uns weiter und ich saß kurz darauf in seinem Luxus-Liner.

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