So langsam wird das mit der Infrastruktur

Als vor rund zwei Jahren eine Schnellladesäule auf dem Parkplatz vor unserem Stammsupermarkt errichtet wurde und ich die ersten E-Autos dort laden sah, wurde ich mit dem E-Virus infiziert. Wenige Wochen später gehörte ich schon der Gemeinde der E-Mobilisten an. Anfänglich lud ich sehr oft an “meinem” Triplecharger am Supermarkt. Nicht nur, wenn ich einkaufen war.

Ladesäule bei den Stadtwerken Norderstedt
Ladesäule bei den Stadtwerken Norderstedt

Ich saß teilweise auch in meinem Auto und wartete darauf, dass der Akku voll wurde. Später wurde eine Ladesäule an unserem Schwimmbad errichtet und seither laden wir nicht mehr nur beim Einkaufen, sondern auch beim Sport. Und jetzt steht auch noch eine Säule direkt vor meinem Frisör. Dort bin ich zwar nur einmal pro Monat für eine halbe Stunde. Aber auch dann schließe ich mein E-Auto dort an.

So funktioniert E-Mobilität. Ich habe inzwischen 20000 km elektrisch zurückgelegt, ohne auch nur einmal zuhause geladen zu haben. Und inzwischen kostet mich der Ladevorgang auch keine Zeit mehr. Vorfahren, anstöpseln und dann meinen Angelegenheiten nachgehen. Und dann komme ich auch wunderbar mit 120-180 km Reichweite aus. Einzig auf meinen seltenen Langstreckenfahrten dürften es gerne 250 km Reichweite bei Tempo 120 km/h sein, die in einer halben Stunden nachgeladen sind. Aber das wird die kommende Generation E-Auto schon bieten.

 

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