Vor dem Kauf eines E-Mobils

Die Neuanschaffung eines Fahrzeugs bedeutet auch immer ein wenig Vorbereitung. Neben der Abholung des Fahrzeugs inkl. Anmeldung mit elektronischer Versicherungsbescheinigung und allen dazugehörigen Unterlagen bei der örtlichen Zulassungsstelle bedarf es beim Umstieg auf ein E-Mobil noch ein paar weiterer Überlegungen.

  • Versicherung: Falls die Batterie angemietet wird, muss mit der Versicherung geklärt werden, ob der Akku mit zum Standard-Tarif gehört, oder ob dieser extra versichert werden muss. Der Mietvertrag verpflichtet Sie zu einer Versicherung.
  • Kennzeichen E: Beantragen Sie bei der Zulassung ein E-Kennzeichen für Ihr E-Mobil. Analog zum historischen H-Kennzeichen wird der Hinweisbuchstabe für den emissionsfreien Antrieb am Ende der Buchstaben-Zahlenkombination angefügt. Derzeit ermöglicht das E-Mobilitätsgesetz es Städten und Gemeinden, Inhabern dieses Kennzeichens das Benutzen der Busspuren und kostenloses Parken auf gebührenpflichtigen Parkplätzen zu erlauben. Die Entscheidung darüber obliegt aber der jeweiligen Verwaltung.
  • Hemische Ladeinfrastruktur: Wenn Sie zuhause laden wollen, sollten sie einiges beachten. Die sog. Wallboxen gibt es zur festen Montage, aber auch in mobiler Form. Die Installation einer entsprechenden Verkabelung für beide Varianten sollten Sie unbedingt durch einen qualifizierten Elektriker durchführen lassen. Neben der Absicherung durch FI-Schutzschalter und gesonderte Sicherungen ist auch die Kabeldicke hier von entscheidender Bedeutung. Nicht zu empfehlen ist das stundenlange Aufladen an einer Haushaltssteckdose. Das könnte zu gravierenden Beschädigungen am Gebäude führen, die durch die Gebäudeversicherung nicht unbedingt abgedeckt sind. Im Blog berichte ich darüber, für welche Lösung ich mich entschieden habe.