Vorbereitungen auf die E-Mobilität

Nun ist er also unterschrieben, der Kaufvertrag für meinen “neuen” Renault Zoe. Ganz so neu ist er nicht mehr. Aber ich verzichte bewusst auf die Kaufprämie für Neuwagen, die heute nun auch endlich von der Europäischen Union abgesegnet und somit spruchreif ist.

Für das Experiment E-Mobilität zahle ich so rund ein Drittel weniger als für einen ausstattungsgleichen geförderten Neuwagen. Theoretisch habe ich mich umfassend vorbereitet. Doch Theorie und Praxis klaffen ja manchmal doch deutlich auseinander. Und so minimiere ich mein Risiko ein wenig.

Leider verzögert sich die Auslieferung meines Zoes noch ein wenig. Denn die Reifen wurden vom TÜV nicht abgenommen und so bekomme ich – erfreulicherweise – neue Schlappen. Allerdings müssen diese  – unerfreulicherweise – erst noch geliefert werden. Also heißt es jetzt warten. Aber ich kriege die Zeit schon rum. Denn es gilt noch einiges vorzubereiten.

So habe ich inzwischen meinen Megane verkauft. Alles lief absolut reibungslos. Und wo ich schonmal bei der Zulassungsstelle war, habe ich mir gleich schon die Kennzeichen für den Zoe geholt. Ich habe jetzt also das Kennzeichen E mit nachgestelltem E hinter der Ziffernfolge. Mit diesem Kennzeichen kann ich zukünftig in ausgesuchten Städten die Busspur benutzen und – viel wichtiger  – umsonst parken. Eine Liste, welche Städte was gem. dem E-Mobilitätsgesetz anbieten, finden Sie wie immer auf goingelectric.de

Außerdem hatte ich heute Besuch vom Elektriker meines Vertrauens. Dieser hat sich die Hausverkabelung angesehen und wird mir ein Angebot für das Anbringen einer Industriesteckdose für 32A Wechselstrom unterbreiten. Den genauen Aufbau werde ich beschreiben, wenn die Installation durchgeführt wurde. An dieser Steckdose will ich die mobile Ladestation NRGKick 32A light betreiben, mit der ich unter Zuhilfenahme der 32A-Adapter an jeder Steckdose, egal ob Industriestandard oder Haushaltssteckdose, laden kann. Das macht für mich mehr SInn, als eine fest installierte Wallbox.

Außerdem habe ich heute bei meiner KFZ-Versicherung angerufen. Denn im Batterie-Mietvertrag der Zoe steht geschrieben, dass die Batterie mitversichert werden muss. Und zu meiner Freude bestätigte mir die freundliche Dame am Telefon, dass dies im von mir gewählten Tarif enthalten ist. Nebenbei bemerkte sie, dass diese Art von Nachfragen in den letzten Wochen deutlich häufiger geworden ist. Es kommt also Bewegung in den E-Markt. Ich ließ mir noch eine elektronische Versicherungsbestätigungsnummer für die Zulassung geben und legte zufrieden auf.

Der Elektriker hat zwar noch ein paar Wochen Vorlauf. Aber sollte mein Zoe doch zuerst verfügbar sein, kann und werde ich eh an der nahegelegenen Clever-Ladesäule mit 42KW umsonst laden.

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