Wirtschaftlichkeit E-Mobilität

Elektroautos sind teuer. Die monatliche Akkumiete ist nichts für mich.

Das sind die Argumente, die ich in wirtschaftlicher Sicht immer wieder über Elektroautos höre. Daher möchte ich anhand meines Zoe einmal aufzeigen, was E-Mobilität wirklich kostet.

  • Anschaffungskosten: Der Renault Zoe ist inkl. kompletter Förderung in der Grundausstattung für 16.300 Euro erhältlich.
  • In den ersten zehn Jahren ist das Elektroauto von der KFZ-Steuer befreit.
  • In der Versicherung unterscheidet sich das Elektroauto nicht vom Verbrenner. Der gemietete Akku ist im Versicherungstarif enthalten.
  • Der Bezug von Strom ist an vielen Ladesäulen dieser Tage noch kostenlos. Langfristig darf mit einem Wert von 0,30 Euro pro kWh n örtlichen Ladestationen und 0,50 – 0,70 Euro an den Schnellladern an Autobahnen und Bundesstraßen gerechnet werden. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 15 kWh/100 km macht pro 100 km Kosten von 4,20 Euro im Stadtverkehr bis zu 10 Euro auf Langstreckenfahrten.
  • Ich schlage die Akkumiete den Mobilitätskosten hinzu. Ich zahle für 15000 km pro Jahr 86 Euro im Monat. Das erhöht die Mobilitätskosten im Heimatnahen Verkehr (z.B. Arbeitsweg) auf 11,08 Euro pro 100 km.
  • Für die Standard-Inspektionen darf mit einem Wert von 100-125 Euro pro Jahr gerechnet werden. Ohne Zündkerzen, Ölkreislauf, Getriebe oder Zahnriemen findet sich hier ein deutliches Einsparpotenzial.

Für meine Serie im Hamburger Abendblatt habe ich die realen Kosten meines Zoes mit deinen unseres Renault Wind verglichen. Kein Vergleich mit Beweischarakter, aber durchaus verwertbare Zahlen: Norderstedt-21.09.2016[25]